Was ist ein Linearmotor?
Ein Linearmotor ist ein Gerät, das elektrische Energie direkt in lineare mechanische Bewegung umwandelt, ohne dass Zwischengetriebe benötigt werden. Je nach Art der Stromversorgung lassen sich Linearmotoren in folgende Kategorien einteilen: Gleichstrom-Linearmotoren Und Wechselstrom-Linearmotoren. Sie können auch kategorisiert werden als Linearmotoren mit Eisenkern oder kernlose Linearmotoren, je nachdem, ob sie einen Eisenkern enthalten oder nicht.
Grundlegende Komponenten eines Linearmotors
Ein Linearmotor besteht typischerweise aus einem stationärer Teil (einschließlich Permanentmagnete) und ein bewegliches Teil (einschließlich der Spulenwicklungen). Die Spulenwicklungsseite wird im Allgemeinen als die bezeichnet. primär, während die Seite mit dem Permanentmagneten als die bezeichnet wird sekundär. Die Permanentmagnete sind abwechselnd angeordnet. NSNS Die Sequenz und die Anzahl der Magnetpole hängen von der ausgelegten Hublänge des Linearmotors ab.
Grundprinzip eines Linearmotors
Vereinfacht ausgedrückt kann man sich einen Linearmotor als einen in radialer Richtung aufgeschnittenen und zu einer linearen Form entfalteten Rotationsmotor vorstellen. Wenn Strom durch die Spulenwicklungen fließt, interagiert die entstehende elektromagnetische Kraft mit dem Magnetfeld der Permanentmagnete und erzeugt so eine lineare Bewegung.
Vorteile und Nachteile von Linearmotoren
| NEIN. | Vorteile | Nachteile |
| ① | Direktantrieb: Eliminiert Übertragungsverluste, schnelle Reaktionszeit, hohe Präzision (Mikrometerbereich) | Hohe Kosten: Permanentmagnetmaterialien und Steuerungssysteme sind teuer. |
| ② | Hohe Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeiten können 5 m/s überschreiten und übertreffen damit herkömmliche Kugelgewindetriebe deutlich. | Thermische Herausforderung: Erfordert Zwangskühlung im Hochleistungsbetrieb. |
| ③ | Geringer Wartungsaufwand: keine berührenden Teile (z. B. Bürsten), lange Lebensdauer | Komplexe Steuerung: erfordert hochpräzise Sensoren (z. B. lineare Encoder) und Echtzeit-Controller. |
| ④ | Flexibilität: anpassungsfähig an lange Striche und komplexe Bahnen (z. B. Kreisbahnen) | Magnetische Leckage: Erfordert eine Abschirmung, um Störungen mit umliegenden Geräten zu verhindern. |
Hauptanwendungsgebiete von Linearmotoren
| NEIN. | Anwendungsgebiete |
| ① | Transport: Magnetschwebebahnen, elektromagnetische Startsysteme |
| ② | Industrieautomation: Präzisionswerkzeugmaschinen, Laserschneidmaschinen, Laserschweißmaschinen, Laserscanning, 3D-Druck, Lithiumbatterie-Montagelinien |
| ③ | Halbleiterfertigung: Lithographieanlagen, Chipbondieranlagen, Chipgehäuse, Wafer-Vereinzelung |
| ④ | Medizinische Geräte: Bewegung von MRT-Diagnosetischen |
| ⑤ | Tägliche Anwendungsbereiche: Aufzüge, Logistik, Lagerhaltung usw. |